HÄRTETESTS BEIM LINZ TRIATHLON

Dieses Wochenende präsentierten drei Mattigtaler Athleten unseren Verein am Pleschinger See in der Landeshauptstadt. Unser Gerhard Sixt setzte seine Rennserie fort und finishte eine weitere Sprintdistanz in hervorragenden 01:38:31h. 

Julian Sixt nahm die äußerst fordernde Mitteldistanz in Angriff. Nach einem soliden Schwimmen ging es auf die Radstrecke. Diese kam mit ihren rund 1000 Höhenmetern den Vorlieben unseres „Flachlandathleten“ nicht gerade entgegen und heftiger Gegenwind tat sein Übriges. Auf der Laufstrecke kämpfte Julian mit Muskelkrämpfen, ließ aber nicht locker und brachte das Rennen schließlich in einer Topzeit von 04:45:27h ins Ziel. „Wind und Berge formen den Charakter“ – heißt es doch so schön. Julian hat in Linz definitiv bewiesen, dass er sich ordentlich quälen kann!

Es wäre nicht mehr gegangen. Ich war auf Anschlag – bis zum Schluss!

Julian Sixt ging auf der Mitteldistanz an seine Grenzen

Auch unser Vincent Niedbalski war auf der Mitteldistanz im Einsatz, sein Tag startete allerdings mit einer großen Aufregung. Während der Anreise kam er auf der Autobahn durch einen Motorschaden zum Stehen. Durch eine glückliche Fügung war ein befreundeter Athlet nur wenige Fahrtminuten hinter ihm und sorgte dafür, dass das Vincent sowie sein Material rechtzeitig am Rennort ankamen und er an den Start gehen konnte.

Noch etwas unrund verlief das Schwimmen, auf dem Rad gab es neben starkem Wind ein paar technische Komplikationen. Vincent meisterte mit seiner Nervenstärke auch diese Turbulenzen, die er selbst als „Anfängerfehler“ bezeichnete. Obwohl er den Glauben an seine geplante Endzeit längst verloren hatte, blieb er fokussiert und wollte das Rennen zumindest genießen. Angespornt von seiner Frau und einigen Mattigtalern am Streckenrand lief Vincent in der letzten Disziplin jedoch noch zu ungeahnten Höchstformen auf.

Er lag schließlich gerade mal 30 Sekunden über seiner bisherigen Halbmarathonbestzeit und das bei einer Mitteldistanz. DIE Überraschung kam für Vincent aber erst beim Zieleinlauf, der nach 04:56:07h seinen großen Traum von „SUB5“ doch noch Wirklichkeit werden ließ!

Es war ein Hoch und Tief an Gefühlen, doch aus Fehlern lernt man. Ich nehme von jedem Triathlon zum nächsten ein paar Erfahrungen mehr mit. Jetzt weiß ich, dass die Mitteldistanz meine Wohlfühlzone ist, da habe ich mehr Zeit, um warm zu werden!

Vincent Niedbalski hat sein „Platzerl“ im Triathlon gefunden

Vielen Dank an Julian und Vincent für die sehr persönlichen und spannenden Geschichten ihrer Rennen. Nicht immer läuft im Triathlon sowie im Leben alles perfekt, doch mit der richtigen Einstellung können wir an solchen Erfahrungen nur wachsen. Frei nach dem Motto „Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter!“

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZU EUREN MEGALEISTUNGEN!

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